Klausurtagung zu Schule und Finanzen
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- Veröffentlicht am Dienstag, 07 Februar 2012 07:00
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PRETZSCH - Die Kreistagsfraktion der CDU hat sich am Wochenende in Pretzsch zu ihrer jährlichen Klausurtagung getroffen. Zwei Themen beherrschten dabei die Diskussion der 14 Fraktions-Mitglieder: Finanzen und Schulpolitik.
Die letzte Schlacht
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 08 Februar 2012 01:55
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COSWIG - In der Kälte des Sonntagabends stehen die Menschen Schlange vor der Coswiger Stadtsporthalle. Deren Plätze sind ausverkauft. Gut 200 Fans haben sich auf den Weg gemacht, Berliner Kennzeichen sind unter den Autos auf dem vollen Parkplatz. "Survivor Stage X" kündet die Videoleinwand in der Halle - zum zehnten und letzten Mal ist die "Bühne der Überlebenden", der Ring, aufgebaut. Es kann nur einen geben. Nach dem letzten Gong ist die "Jugend Championship Wrestling"-Liga in Coswig Geschichte.
13 Mufflons überleben die Jagd nicht
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- Veröffentlicht am Dienstag, 24 Januar 2012 03:00
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GÖRITZ - Dampf steigt auf an der Jagdhütte Göritz. Aus den aufgebrochenen Körpern toter Tiere dampft es, der Schnee bedeckt die Leiber von Reh, Wildsau und Mufflon. Langsam trudeln die Autos mit Anhänger ein, um die geschossenen "Stücken" zur "Strecke" zu bringen. Fachsprache beherrscht die Unterhaltung der knapp 100 Jäger und Treiber, die sich zur Muffel-Treibjagd im Revier Göritz und Stackelitz getroffen haben. Von Blattschüssen und laufkranken Tieren ist die Rede. Warme Suppe und Glühwein hilft den vielen Männern - und ein paar Frauen - wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. "Dabei hatten wir noch Glück mit dem Wetter, den Vormittag über hat es wenigstens nicht geschneit", fasst Jagdleiter Carsten Bergholz den Jagdtag zusammen.
Von Wittenberg nach Babyn Jar
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- Veröffentlicht am Samstag, 21 Januar 2012 20:09
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Die Marschroute des Grauens nimmt ihren Ausgang in Pretzsch an der Elbe. Zwischen Mai und Juni 1941 sammeln sich hier Mannschaften und Offiziere des Reichssicherheitshauptamts, die hinter der Wehrmacht nach Osten vorrücken sollen - um in einem beispiellosen Akt menschlicher Verirrung Sowjetfunktionäre und die "jüdische Intelligenz" der Sowjetunion zu vernichten. Die Geburtsstunde der "Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD" ist Teil der letzten Vorbereitungen zu "Operation Barbarossa", dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Heinz Höhne formulierte in seinem Buch "Der Orden unter dem Totenkopf" etwas plakativer: "3 000 Männer jagten Rußlands 5 Millionen Juden".
Hundertwasser hilft studieren
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- Veröffentlicht am Dienstag, 17 Januar 2012 20:09
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WITTENBERG - Fleiß zahlt sich aus - und das seit kurzem an der Wittenberger Hundertwasserschule auch im besten Sinne des Wortes. Der Förderverein des Gymnasiums unterstützt seit diesem Schuljahr Elaine Barth, deren Engagement und Ehrgeiz während der Abiturzeit jetzt mit einem zweijährigen "Hundertwasser-Stipendium" geehrt wird. Monatlich erhält die Studentin 100 Euro. "Davon kann ich die Mitgliedsgebühren in einer Studentenvereinigung bezahlen und manch teures Fachbuch dafür kaufen und muss nicht ständig in der Bibliothek auf der Warteliste stehen", erzählt die 20-Jährige aus Ogkeln, die an der Berliner Humboldt-Universität Betriebswirtschaftslehre studiert.
Bedingt einsatzbereit?
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- Veröffentlicht am Montag, 16 Januar 2012 22:19
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WITTENBERG - Das Technische Hilfswerk (THW) in Wittenberg hat nicht nur ein Problem. Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht sinkt die Zahl der Aktiven weiter, die Abwanderung vieler junger Menschen hat in der Vergangenheit schon für Schwierigkeiten in der Teamstärke gesorgt. "Wir sind von 31 Leuten runter auf 17", erklärt der stellvertretende Ortsverbandschef Kai Krismann aus Gräfenhainichen das Dilemma. Konnte man früher mit einer Verpflichtung beim THW für einige Jahre noch dem ungeliebten Wehrdienst entfliehen, ist diese Rekrutierungsmöglichkeit spätestens seit dem Aussetzen des Wehrdienstes gestorben. Die Folge ist ein erheblicher Personalmangel, beim Einsatz am Erdrutsch von Riestedt im letzten Jahr konnten von 15 angeforderten Helfern aus Wittenberg nur sieben entsandt werden.
Vermißter 39-Jähriger vermutlich tot
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- Veröffentlicht am Sonntag, 15 Januar 2012 20:35
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WITTENBERG/DESSAU - Seit Freitag suchte die Polizei öffentlich nach einem 39-Jährigen, der seit Anfang vergangener Woche vermisst wurde. Die Suche hat am Sonntagmittag wahrscheinlich ein Ende gefunden - in einem Waldgebiet zwischen Roßlau und Coswig, nahe der Bundesstraße 187, wurde nach einem Zeugenhinweis der weiße Kleintransporter entdeckt. Im Inneren des Mercedes Sprinter lag laut Polizeibericht eine "leblose Person" - mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Toten um Ulf M. aus München, der mit dem Mietwagen unterwegs nach Schleswig-Holstein war.
Willkommen und Abschied
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- Veröffentlicht am Sonntag, 15 Januar 2012 20:23
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WITTENBERG - Der Neujahrsempfang des Augustinuswerks stand ganz im Zeichen des Wandels. Der Verein blickte am Sonnabend auf die zurückliegenden zwei Jahrzehnte zurück - und verabschiedete sehr stimmungsvoll den langjährigen Geschäftsführer Bernd Keitzl in den Ruhestand. Der ökumenische Festgottesdienst wurde vom katholischen Pfarrer Markus Lorek und von Kristin Jahn geleitet - letztere übernimmt eigentlich erst in 14 Tagen ihre neuen Aufgaben als Pfarrerin der Wittenberger Stadtkirchengemeinde.
Wittenberger Traditionsbar "Barrik" schließt
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- Veröffentlicht am Dienstag, 10 Januar 2012 20:50
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WITTENBERG - Die Wittenberger Kulturbar "Barrik" in der Collegienstraße ändert nachhaltig ihr Erscheinungsbild. Kellerbar und Showsaal werden getrennte Wege gehen. Die Mieter Marc Diavolo und David Vilches haben das Geschäft in der Kellerbar mit dem Jahreswechsel aufgegeben - der oberirdische Saal wird weiterhin von den beiden Männern betrieben. "Das hat viele Gründe, und der wichtigste ist, dass wir uns nicht kaputtmachen lassen wollten", erklärte Vilches auf Nachfrage der MZ. Der 61-jährige Spanier, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt und vor vier Jahren mit seinem Geschäftspartner Diavolo von Berlin nach Wittenberg kam, spielt dabei auf die Situation in der Altstadt an.
Telefonzelle fliegt in die Luft
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- Veröffentlicht am Sonntag, 01 Januar 2012 20:05
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WITTENBERG - Eine Telefonzelle haben unbekannte Täter in der Nacht zu Silvester in der Wittenberger Friedrichstraße in die Luft gesprengt. Eine Nacht vor der großen Knallerei hat die Detonation noch während der Geisterstunde Anwohner an der Ecke zur Straße der Befreiung aus dem Schlaf gerissen. Die Telefonzelle, die dort stand, ist von dem Sprengsatz komplett verwüstet worden. Auch zwei Autos von Anwohnern, die in unmittelbarer Nähe auf einem Parkplatz hinter einer Hecke standen, wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Lack hat Schaden genommen.
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Videobeiträge für MZ TV Wittenberg.
Diese Videos sind beim Onlinekanal MZ TV Wittenberg für die Mitteldeutsche Zeitung erschienen.









